Wie können Sie diesem Gefühl am besten begegnen und aus diesem Fest das Beste für sich machen?

Weihnachten soll bekanntlich als besinnliches Fest gelten, doch pünktlich zur Adventszeit droht akute Stressgefahr bei uns Menschen.

Der Straßenverkehr ist mehr als sonst, voll besetzte Parkplätze, Parkhäuser. Überfüllte Kaufhäuser, überforderte und vielleicht deswegen unfreundliche Verkäufer/innen, nervige Verwandte, eventuell Ärger mit dem Partner/in. Nebenbei auch noch der Arbeitsalltag bei dem mehr Arbeit an steht als sonst und Überstunden erwartet werden.

Wieso hat sich der Weihnachtsstress in der besinnlichsten Zeit des Jahres in den letzten Jahren so verstärkt?

Es hat speziell nichts mit der Adventszeit zu tun!

Jeder Mensch versucht zum einen seinen eigenen Zielen und gesetzten Ansprüchen gerecht zu werden, und zum anderen den Anforderungen von Außen, wie im Job oder anderen Institutionen, zu entsprechen. Hinzu kommt, dass wir uns speziell im Advent noch so manches beruflich wie privat, vorgenommen haben und irgendwie in den letzten Metern hinkriegen möchten. In vergangenen Zeiten ließ man das Jahr mit Beginn des Dezember spätestens ab Monatsmitte langsam ausklingen, heute jedoch ist es leider anders. In vielen Jobs ist die Jahresend-Rallye leider bis Heiligabend. Das Weihnachtsgeschäft soll boomen, weil in dieser Zeit den stärksten Umsatz im Jahr erwartet wird.

Und dann noch diese Fragen, denn Weihnachten steht vor der Tür:

  • Mit wem möchte ich feiern?
  • Wo möchte ich feiern?
  • Wie gestalte ich die Feier?
  • Welche Dinge möchte ich schenken?

Eine Rückblick auf des vergangene Jahr folgt. Und dann noch diese Fragen ……..

  • Wie war es in meiner Partnerschaft?
  • War ich in diesem Jahr glücklich und wann?
  • Gab es einen Zusammenhalt in meiner Partnerschaft, mit der Familie oder Freunden?
  • Was habe über das Jahr verteilt mit bestimmten Menschen erlebt.
  • Wem möchte ich wie, was schenken und mit wem möchte ich Weihnachten verbringen?
  • Inwieweit lasse ich mich beeinflussen, was ich schenk, wie feiere ich, und mit wem? Gefällt mir das?
  • Wie viel schöne Zeit habe ich mit Menschen verbracht, die mir nahe sind?
  • Wo sind meine Grenzen überschreitet und geachtet worden?
  • Wie viel Streit und Meinungsverschiedenheiten sind geklärt und ungeklärt geblieben?
  • Wie wurde oder werde ich respektiert und akzeptiert?

Mit diesen Fragen können gerade in dieser Zeit viel Groll entstehen. Vielleicht macht sich Unzufriedenheit bemerkbar, weil Sie eventuell im Laufe des Jahres alles geschluckt haben und nichts gesagt haben. Vielleicht auch Vieles mitgemacht haben, was Sie nicht wollten. Eventuell können sich jetzt Gedanken breitmachen sich vom Partner zu trennen oder Freundschaften zu beenden, auch innerhalb der Familie. Doch das muss nicht sein, machen sie jetzt keine voreiligen Entscheidungen die Sie nachher bereuen werden. Denn gerade im Advent gibt es besonders viele Streitigkeiten und Krisen in der Familie und in den Partnerschaften. Es gibt viele Gründe und es liegt an uns, wie wir damit um gehen.

Hier einige Tipps und Anregungen von mir:

  • Früh genug mit allen Beteiligten klären, wie sie Weihnachten feiern möchten.
  • Treffen Sie sich in der Mitte.
  • Halten Sie Vereinbarungen ein.
  • Helfen Sie sich untereinander bei den Vorbereitungen.
  • Besorgen Sie früh genug die Geschenke.
  • Verschenken Sie Zeit – Geschenke, statt unnötige Dinge z.B. (Ein Mama – Tochter Wochenende – Ausflug – Kurs – Tour).
  • Schenken Sie nichts zum Horten oder Sammeln, dass dann am Ende doch wieder irgendwann entsorgt werden muss.
  • Achten Sie auf gegenseitigen freundlichen und respektvollen Umgang.

Wichtig: Erschaffen sie kleine Zeitrituale, indem sie Zeit mit sich, dem Partner & Kindern & Familie oder auch mit Freunden verbringen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche, gehen Sie gut mit sich um.

Ihre Sandra Rumen